Lokomitve Libuda

Niemand kommt an Gott vorbei, außer Stan Libuda!

Ende der 80er Jahre versammelten sich einige fußballverrückte Geschichtsstudenten auf den Kölner Uniwiesen und stellten dort die Weichen für die nicht enden wollende Fahrt unserer herrlichen Lokomotive. Betrat diese Ansammlung edler Kicker zunächst unter dem Namen Torpedo Thälmann die große Fußballbühne, war es 1993 dann soweit: Lokomotive Libuda war geboren. Natürlich kommt die Namensgebung nicht von ungefähr. So besticht die Lok – damals wie heute – durch ihre unnachahmliche und leidenschaftliche Spielweise. Gespickt mit Taktikfüchsen, erbarmungslosen Zweikämpfern und Übersteigervirtuosen, die ihrem Namenspatron alle Ehre machen, hat diese Mannschaft in den letzten Jahrzehnten einige nennenswerte Erfolge feiern dürfen. So finden sich im Ruhmesschrank des Teams neben zahlreichen selbstgebastelten Holzlokomotiven zwei Meisterschalen der Kölner Bunten Liga aus den Jahren 2000 und 2007 sowie diverse Pokal-Trophäen. Außerdem durfte sich die Lokomotive 2008 in die ewige Bestenliste der Deutschen Alternativmeisterschaften eintragen. In einem spannenden Finale unter der Leitung Volker Finkes gelang es dem Team, den Pokal und damit das Turnier nach Köln zu holen!!!!

In der mittlerweile mehr als 25-jährigen Historie dieser Mannschaft hat man natürlich viele Spieler kommen und gehen sehen, doch auch wenn sich das Gesicht der Mannschaft mit der Zeit verändert hat, stehen selbst heute noch einige der Gründungsmitglieder auf und neben dem Platz. Angetrieben von ihrem unbändigen Siegeswillen überzeugen sie nach wie vor mit ihrer fußballerischen Klasse und ihrem ausgeprägten taktischen Verständnis. Gepaart mit dem extremen Eifer der nicht mehr ganz so jungen Wilden, haben die Lokomotiven auch in den Zeiten der Zweitklassigkeit noch Großes vor!  

Olé Lok Libuda!